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14. Januar 2012

Entscheidung vertagt

Johannes „Der Wolf“ im Kampf um den W5 Gürtel

Der mehrfache Weltmeister im Kickboxen, Johannes Wolf, war vergangene Woche mit seinem Trainer Jens Lintow in Russland um dort den W5 Gürtel auszukämpfen. Da es immer wieder Probleme zwischen den großen Weltverbänden gibt, lassen die Russen die Weltmeister aller Verbände den W5 Gürtel auskämpfen, das wiederum vom Russischen Fernsehen unterstützt und gesendet wird. Die Veranstaltung fand in Grozny, Tschetschenien, statt. Johannes' Gegner Umar Pashajef, Tschetschene, ist amtierender K1 Weltmeister bei der WAKO. Dieser hatte leider 2 Kg zu viel auf der Wage, und bekam diese nicht mehr runter. Der Kampf fand statt, es wurde aber gleich ein realer Rückkampf für den 13. Juli in Moskau festgesetzt. Johannes begann ruhig wie immer, der Tschetschene punktete aber gleich los mit Tritten zum Oberschenkel. Wolf kämpfte ruhig und locker weiter, da er normalerweise 12 Runden hat. Im K1 werden aber Titel Kämpfe auf 5 Runden beschränkt. Somit hatte er gleich die ersten beiden Runden verschlafen. Ermahnt von Lintow in der Ecke, er solle langsam mal anfangen, da nur 5 Runden zu kämpfen sind, drehte Johannes langsam auf. Die dritte und vierte Runde war verbissen, wobei keiner der Kämpfer Vorteile hatte, beide unentschieden zu geben.
In der fünften und letzten Runde drehte Johannes so richtig auf und hatte seinen Gegner am Rande einer KO-Niederlage. Dieser, auch erfahren, machte sich einen Körpertreffer von Wolf zu nutze, um einen Tiefschlag vorzutäuschen. So bekam er eine kurze Pause und konnte sich über die Zeit retten.
Das Urteil viel knapp zugunsten des Tschetschenen aus, was Lintow und Wolf so hinnahmen. Die Halle war gefüllt mit 1500 Tschetschenen und bewaffneten Soldaten, welche die Veranstaltung absicherten. Der Rückkampf in Moskau wird ein anderer werden, da Wolf ab der ersten Runde in den Kampf einsteigen wird. Russland und das russische Fernsehen, ist voller Vorfreude auf den Kampf.

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